Beueler SPD schlägt Runden Tisch zur Verkehrssituation in Beuel vor

Die heutige Mitteilung, dass die Nordbrücke für mehrere Jahre gesperrt bleiben wird, ist für Beuel ein schwerer Schlag. Da die beiden verbleibenden Brücken ihre Zu- und Abfahrten in Beuel haben, ist der Stadtbezirk besonders belastet. Der Runde Tisch soll die Taskforce zur Nordbrücke dabei unterstützen, die Befürchtungen und Anmerkungen aus dem Stadtbezirk Beuel aufzunehmen.

„Dass es noch keinen eigenen Ansprechpartner innerhalb der Taskforce für unseren Stadtbezirk Beuel gibt, ist bedauerlich. Die Beueler Innenstadt ist der am stärksten belastete Ortsbereich in Bonn, die Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Gewerbetreibenden haben Fragen, die beantwortet werden sollten“, so Stefan Heidl, Vorsitzender der SPD Beuel. Ziel des Runden Tisches soll es sein, Transparenz für die Beuelerinnen und Beueler herzustellen, aber auch die Bedenken der Stadtgesellschaft ernst zu nehmen.

„Der Durchgangsverkehr im Combahnviertel, in Schwarzrheindorf, Vilich und Geislar belastet die Bürgerinnen und Bürger und der Schleichverkehr zur Kennedybrücke und zur Fähre wird in den nächsten Tagen und Monaten noch zunehmen. Um dies zu unterbinden, hat die Kooperation aus CDU und SPD einen Dringlichkeitsantrag zur nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Beuel vorbereitet“, so Alexander-Frank Paul, 2. Stellv. Bezirksbürgermeister und Vorsitzender der SPD Holzlar/Hoholz.

„Der Bereich in Oberkassel, die Königswinterer Straße, die Zu- und Abfahrten der Südbrücke sind schon jetzt extrem belastet“, so Nina Freistedt, Vorsitzende der SPD Küdinghoven/Ramersdorf/Oberkassel.

Für die drei rechtsrheinischen SPD-Ortsvereine (SPD Beuel, SPD Küdinghoven/Ramersdorf/Oberkassel und SPD Holzlar/Hoholz) ist klar:
Die Beuelerinnen und Beueler brauchen Klarheit und haben den Anspruch, vollumfänglich und transparent informiert zu werden, wie es in den nächsten Jahren weitergeht.

Die Stadtverwaltung wird daher gebeten, einen entsprechenden Termin zeitnah anzubieten.